#Erbschaftssteuer: Österreich, das Land der millionenfachen Millionenerb:innen?

So, wie in den letzten Wochen die Diskussion um eine faire Besteuerung von Superreichen teilweise geführt wurde, konnte man fast den Eindruck gewinnen. Jede/r meinte jemanden zu kennen, der betroffen sei (manchmal auch er/sie selbst). Weil angeblich Erbschaften – überwiegend Häuser oder Grundstücke – in Millionenhöhe zu erwarten wären.

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#Es wird nicht ohne Vermögenssteuer gehen

Viel Wirbel hat zuletzt Werner Koglers Aussage verursacht, wonach sich die Frage nach der Vermögensbesteuerung zur Bewältigung der Krisenkosten erst „in ein paar Jahren“ stelle.
Aktuell stelle sich die Frage nicht, weil man günstig Schulden aufnehmen könne. Oberste Priorität hätten im Augenblick Investitionen und Entlastungsmaßnahmen um die Konjunktur wieder anzukurbeln, erst dann sollte über die Lastenverteilung der Krisenkosten diskutiert werden.

Was Werners Position mit Sicherheit nicht ist:

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#Millionärssteuer? Voll dafür – aber …

… ich fürchte – ja, ich fürchte, das wird noch viel schwieriger als man ohnehin denken würde.
Ja, natürlich braucht es vermögensbezogene Steuern. Eine Erbschafts- und Schenkungssteuer, eine allgemeine Vermögenssteuer, eine Reform der Besteuerung von Grund und Boden. Und ja, da könnten Milliarden ins Budget fließen, Milliarden, die es dringend braucht für Investitionen in Klimaschutz, in Pflege, in soziale Dienste, Armutsbekämpfung, öffentliche Infrastruktur, zur Entlastung des Faktors Arbeit und, und, und …

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